548 Dreyssigster Abschnitt.
Tyrol bat. Dort sind sie einem Glasofeuähnlich; sie haben einen Rost, auf dem einHolzfeuer brennet, dessen Flamme durch ei-ne Oefnung in den Ofen schlägt.
§- 9 -
Wenn die Lamentation geschehn ist,läßt man das Feuer abgehn, und gießt dasgeschmolzene Gut in den leeren glühendenTiegel (§. 8-), den man in eine Grube vorden Oefen, die das Monthal heißt, stellet, .ivobey das Messing zugleich mundirr, dasist, mit dem 2^aliol von dem, was nichtMetall ist, gereinigt wird.
I. Das Rühreisen hat seinen Namen Raliolvon dem in Frankreich gebräuchlichen csil-lou; ein Kunstwort, welches ein Rekrut fürdas sehr zahlreiche und höchst schätzbareWörterbuch des sel. Schmidlin ist. DenUrsprung der Benennung Monthal weisich nicht zu finden. Solle sie wohl gar vonMundiren gemacht seyn?
§> IQ.
Der mit dem mundirten Messing gefülrlete Tiegel wird, von zwoen Personen, mitder Gießzange zu den Gießstetnen getragen,zwischen denen das neue Metall zu Tafelngegossen wird. Die beyden Gießsteine sindeine Art Granit. Sie sind mit eisernenStäben, dem Sreinbande, eingefaßt, und,
um