Bereitung des Schießpulv. §. io. szz
nen, andere zwey Zoll im Durchmesser halten,in das Sieb gethan werden, wodurch das Kör»nen weit volkommcner geschieht.
§. io.
Das Trocknen des gekörneten Pulversgeschieht entweder in Glashäusern an derSonne, die nach Art der Treibhäuser ge-banst sind; oder auch im Sommer bey tro-ckenem Wetter in freyer Luft; oder in ge-heihten Stuben. Letztere haben einen eiser-nen, aus einem Stücke gegossenen Ofen, derzur Sicherheit einen Mantel von Thon oderLeim erhält, den man noch dazu mit Kalkübertüncht, um alle Ritzen früh genug be-merken zu können. In diesen Darhäusernwird das Pulver entweder auf einen mitLeinen bedeckten Tisch, oder auf hölzerneTafeln, die in ihre Gestelle geschoben wer-den, gelegt.
I. Bey Harburg geschehen die verschiedenenArbeiten nicht unter Einem Dache, sondernsie sind in kleine, etwas von einander ent»fernte Gebäude vertheilet. Das Trocknengeschieht in einem ganz niedrigen Häuschen,was einen mit Kalk übertünchten Ofen hat.Das Pulver liegt auf Brettern, und diesewerden in Gestelle über einander geschoben.Die Tonnen, worin das Pulver verschicktwird, werden nicht mit Papier ausgelegt,weil es darin schneller verdirbt. Wenn esnicht oft an Wasser fehlte, so könten täglichLl z r
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