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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Bereitung des Schießpulv. §. 6. 7. 527

Welle des Rades, woran die Kraft ange-bracht ist, befindet sich ein Stirnrad, welchesin ein Getriebe eingreift, dessen Welle mitihren Däumen die Stampfen hebt, welcheaus Ahorn oder Weißbüchenholz gemacht,und zuweilen mit Messing beschlagen sind.Von diesen fallen gemeiniglich zwo in eineGrube des Grubenbaums, die auf dem Bo-den einen Spiegel von Messing, oder har-tem und glattem Holze hat.

§- 7 -

Alle abgewogene Materialien werden zu-gleich in die Gruben gethan. Wenn sie un-gefähr zwanzig oder fünf und zwanzig Mi-nuten gestampft worden, und zu stauben an-fangen, wird die Masse mit Wasser in denGruben angefeuchtet; und so oft sie wiedertrocken gestampft worden, und zum Aeilansetzen will, wird sie heraus genommen,in einer Molde angefeuchtet, durchgeknetet,und wieder hinein gethan, bis sie, zu schlech-tem Pulver, zwölf bis achtzehn, zu bessern»aber 24 bis zo Stunden gestampft ist.

I. Das Stampfen geschieht nicht so wohl deswe-gen, um die Materialien zu zerkleinen, son-dern vielmehr erstlich um sie auf das genau-ste zu vereinigen; denn sonst würde die Mas-se sich nicht mit einem Knalle entzünden,sondern nur sprüen: zweytenS um sie zu

trock-