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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Bereitung des Schießpulvers. §.5. 525

kung ihre Gränzen hat. Ein schwefelreicheSSchießpulver wird nicht so leicht feucht, ver-wittert nicht so leicht, und hat eine grössereeigenthümliche Schwere. Zu wenig Koh-len geben ein schwaches, zu viel Kohlen aberein Pulver, welches sich nicht würklich ent-zündet. Mangel an Salpeter macht, daßsich nicht die ganze Masse, und nicht mit dererfoderlichen Gewalt, entzündet; die Ueber-maasse desselben giebt ein leicht verderblichesPulver.

I. Auf der Harburger Mühle werden zum Ka-nonen- und Musketcn-Pulver 75 Pfund Sal-peter, 15 Pf. Schwefel und iz Pf. Kohlengenommen, woraus lvo Pfund Pulver wer-den. indem man 5 Pf. auf das Verstäubenrechnet. Zu Essonne in Frankreich, nahebey Corbeil, nimt man jetzt zu 100 PfundSchießpulver, 75 Pfund Salpeter, Pf.Schwefel, und 15 Pfund Kohlen. NachSurrey de Samt Nemp, nahm man aufden meisten Mühlen in Frankreich, zu seinerZeit, das ist, am Ende des vorigen Jahrhun-derts, 7öZ Pfund Salpeter, l2Z Pf. Schwe-fel und auch eben so viel Kohlen. Nach Si-mienowic; soll zu grobem Geschütz roo Pf.Salpeter, 20 Pfund Schwefel und 24 PfundKohlen; zu Musketen 100 Pfund Salpeter,!8 Pf- Schwefel und -o Pf Kohlen; zu Pi-stolen und Jagdflinten loo Pfund Salpeter,ir Pfund Schwefel und 15 Pfund Kohlengenommen werden. In Schweden soll dasgemeine Pulver 75 Pf. Salpeter im Zentner, Pf. Schwfel, u. 9 Pf. Kohlen haben. Nach

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