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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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494 Acht und zwanzigster Abschnitt.

Acht und zwanzigster Abschnitt.

Z u ck e r s i e d e r e y.

ucker ist ein wesentliches süsses Salz aus

einigen Pflanzen, welches sich crystalli-sitzen läßt. Der meiste .wird aus dem aus-gepreiseten und eingekochten Safte des Zu--Äerrohrs erhalten.

1. Die Bestandtheile des Zuckers sind Wasser,Erde, Säure und ein feines vhlichtes oder -brenbares Wesen. In Wasser zergeht erschnell, und die Auflösung gähret leicht. In

- Weingeist, zumal in starkem, loset er sich

^ langsamer und weniger auf. In Feuer schmilzter, blähet sich stark auf, und wird endlichzerstöhrt. Er wird nur von der Natur er-zeugt, von der Kunst nur ausgeschieden, undvon den überflüssigen öhlichten und schlcimich-ten Theilen gereinigt.

2. Nach der antiphlogistischen Chemie bestehtder Zucker aus Hydrogen oder Wasserstoff,Oz'ygen oder Sauerstoff und aus Kohlen-stoff; er unterscheidet sich von der Weinstein-säure, Sauerklecsäurc und andern Pflanzcn-säurcn, nur dadurch, daß er weniger Ozy-gen enthält. Die Zuckersäure ist keine ei-genthümliche Säure, sondern ein Gemischvon Essigsäure, Saucrkleesäure und Wein-

§. i.

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