Salpeterjrederey. §. 7.8- 489
man findet es vortheilhafter, das Einkochennicht so weit zu treiben.
Gemeiniglich bringt man neben dem Kesseleine Träufelbütte an, aus der allmäligfrische Lauge zutröpfelt.
z. Der von Stahl empfohlne Pfuhleimerdient, so wie die Tctzpfannen bey den Lalz«fiedcreyen, allerdings zurRcinigung der Lan-ge, ungeachtet er allein solche nicht gänzlichbewürkcn kan.
4. Einfältige Arbeiter brauchen viele, theilsunnütze, theils schädliche und bctriegliche Au-sätze, z. B. Talmiak, Alaun, Spangrün u. d.In Paris braucht man flanderischen Leim,der das Schäumen und auch die Absonderrung des Kochsalzes, doch nicht ganz ohneVerlust der L-alpeter-Säurc, befördern soll.
5. Gemeiniglich hat die Lauge auch Salmiakbey sich, der, so wie der beygemischte Kalk,verursacht, daß der Salpeter leicht feuchtwird.
§. 8 .
Die WachSgsfässe sind von Holz, oderbesser, wie in Frankreich, von Kupfer, undhaben einige Hahne. Man zwängt oderspannet einige Stäbe ein, über welchen dieLauge ein Paar Zoll hoch stehen muß. Manbedeckt sie mit Deckeln und Tüchern, undläßt das Salz allmälig anschteffen. Nachder Crystallisation läßt man die Heckiauge,Mutterlauge, und den Schlamm, ablau-
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