484 Sieben und zwanzigster Abschnitt.
worden; ich kenne ihn aus blemmrer !n-ül'nÄifz pour un vo^gxeur. — Der gegen-wärtige Sraat von England, Portugalund Spanien. Danzig 1755- 8- l. S. i? 7 ,welches Buch den bekanten König Theodorzum Verfasser haben soll. Im Würzburgi-schcn hat H. Pros. Pickel Salpeter in einerErde, welche unserm Duckstein gleicht, ge-funden. S. Chemische Annalen 1791, I,S zrz und 1792, i, S- izo. Der natür-liche Salpeter, den Gmclin auf derDamerdein der Ukraine zu finden geglaubt hat, scheintnur ein feinspiesfiger Beschlag einer sehr rei-chen -Lalpctererde gewesen zu seyn. Der sogenante Mancrsalpeter, Mauerbeschlag,Mauerschweiß, Kitruin murarium, calcs-rium, /zpbronitruin, besteht oft aus demSal-petersauer und der Kalkerde, auch wohl, statder letztern, aus mineralischem Alkali, wie-wohl er doch, wegen der beygemischten Er-de, alsdann noch keinen würflichen Salpeterausmacht; doch zuweilen ist er gar nichtsalpeterartig, sondern körnt in seinen Be-standtheilen dem Epsonsalz am nächsten. Daserdichte Salz, was die Erde der Salpetersie-der enthält, wird oft Kitruin enibr^onstunigenant.
2. Nach der antiphlogistischen Chemie bestehtdie Salpetersäure aus 2o,z Theilen Azote(Stickstoff, Salpcterstoff) und 79,5 TheilenOxyaen (Sauerstoff, Basis der Lebenslust);oderbeyde Theile verhalten sich zu einander fastwie 1 zu 4. Azote oder Salpeterstoff enthal-ten alle thierische und viele vegetabilischeSubstanzen. Dieser Bestandtheil verbindetsich bey der Faulung mit dem Sauerstoff,und so entsteht Salpetersauer, welches man