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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Salzsiederei §. i 8 . 467

befinden sich vier Sölequcllcn, in der Lagevon Llbend gegen Morgen. Sie quellen auseinem sandigen Boden, über dem Mvorerdeliegt, so wie die ganze Nachbarschaft moo-richtcs Land hat. Diese 4 Quellen gebenin 24 Stunden rioo bis >200 Eubikfußsole,welche 4 Grad oder l Loth im Pfunde oderProzent Salz enthalt. OaS Leckhaus,welches von den Quellen eine kleine Stundeund von dem Siedehause eine Viertelstundeentfernt lag, ist jetzt abgebrochen, und wirdmit den übrigen Gebäuden in der Nähe derQuellen, nach einer verbesserten Einrichtung,neu erbauet. Man feuert »nt Torf. Ehe-mals ward nur in den Sommermonaten ge-sotten, und gewöhnlich wurden yoc-o HuntenSalz gemacht, die so gleich verkauft, alsonicht aufgeschüttet wurden. Beym Siedenwird gar kein Zusatz gebraucht, nur schäumtman die Sole ab. Das Salz ist in der Gü-te so gar dem Lüncbnrgischen vorzuzichn.

Das Salzwerk zu Salz der Helden hatfüufgrädige Sole, oder in jedem Pfunde fünfViertel Loth Salz; also gss Prozent. Nachdcp Gradirung, wann sie vergotten wird, hatsie gemeiniglich acht Loth im Pfunde. Siequillct nicht zu allen Zeiten gleich schnell;auch ist sie bey anhaltender feuchter Witte,rung reichhaltiger. Der Brunnenschacht ist«4 Schuh tief, walzenförmig und mit eiche-nen Bohlen eingefaßt. Von dem Gradirge»bäude sind l2oo Fuß mit einer einfachen,die übrigen Z45 Fuß mit doppelten Dorn-wänden versehn. Bey lctztern hat man, sowie zu Sülbeck, angefangen, die ünternWände nicht ganz mit Dornen zu füllen,sondern hin und wieder ein Fach leer zu las-Gg r scn.