428 Fünf und zwanzigster Abschnitt.
heissem Wasser oder warmer Lauge ausge-laugt. Die genugsam gesätigte Lauge wirdiu kupfernen oder eisernen Kesseln, oder vor»rheilhafter in Pfannen, bey mässigem, undzuletzt verstärktem Feuer, hart gesotten.
i. Nicht allcö Holz giebt gleich viel Asche,nicht jede Asche gleich viel Salz. Das mei,sie erhält man von Hainbuchen,
/-ern/tt», Buchen oder Rothbüchen, //-r-ar/rs, Eltern, Birken, Weiden, Ahorn,Eschen, Rüstern, t/ü«»» und Hol-
lunder. Auch Kräuter, Moose, illice», undLaub geben Alkali, doch meistens nur wenig.Aber kteris sguilina soll ungefähr den neun-ten Theil ihres Gewichts geben, welchesbey nahe so viel ist, als irgend eine Holzartgiebt. Die vorthcilhafteste Asche ist die,welche in den Vtubenöfen erhalten wird,zumal wenn die Oefen nicht oft ausgeleertwerden, und also die Asche vollkommen auö-gcbrant wird.
§. s.
Diese rohe Asche, die einige Sieder Flußnennen, ist vornehmlich mit vielem brenba»reu Wesen verunreinigt. Um dieses zu ver-jagen, calcinirt man sie im Calcinirofen.Am vortheilhaftesten ist es, den Calcinirheerdin der Mitte, und an jeder Seite desselbeneinen Schürheerd mir einem Rost anzubrin-gen; jenen von diesen letzter» durch eineMauer, sechs Zoll hoch, zu trennen; durch
das