4iO Drey und zwanzigster Abschnitt.
das öhlichte Wesen mit dem erdichten ge-nauer verbindet.
Z. Beym Verbrennen der Körper wird ihr flüch-tiger Bestandtheil, und mit demselben sogarauch viel von ihren feuerbeständigen Theilen,sublimirt, welche Mischungsich an kalte Kör-per, die sie antrift, anhcnkct, und alsdannAuß genant wird. Zur Entstehung dessel-ben ist nöthig , daß so wenig Luft als mög-lich, zwischen die Theile des brennenden Kör-pers komme, oder daß die Flamme bey dergeringsten möglichen Menge Luft brenne.Eben dazu dient der lange verschlosseneSchlott.
4. Der Nuß ist in seinen Bestandtheilen, nachder Beschaffenheit des Körpers, woher erentstanden, auch nach dem Grade der Hitze,die er erlitten hat, und nach noch mehrernUmstanden, sehr verschieden. Der so genan-te Glanzruß kan noch brennen, der Flug-ruß, Flatterruß nur glümmen.
5. Auch Steinkohlen können fast auf gleicheWeise genutzt werden. Au Sulzbach in derGrafschaft Saarbrück, nicht weit von derStadt dieses Namens, bringt man die be-sten fetten Steinkohlen, die sich leicht entzün-den, im Feuer aufschwellen, und nach demVerbrennen nur eine geringe Menge loserAsche zurück lassen, in einen Ofen, der aufeinmal 2000 Pfund faßt. In seinem Heer-de ist eine kupferne Röhre angebracht, durchdie das aus den angezündeten Steinkohlenrinnende Oehf in einen vor dem Ofen ange-brachten Topf von gegossenem Eisen läuft.Auf diese Röhre ist eine andere senkrecht ge-setzt, wodurch der Luftzug erhalten wird.