4«8 Drey und zwanzigster Abschnitt.
arbeitung verkauft wird; doch laßt man ihnwohl, wenn er unrein ist, durch einen Sacklaufen. Aus diesem erhalt man durch dieDestillation den gemeinen Terpentingeist,lpirir. tereb. — Die Lerche, ?/»«- /ai'/w,liefert denjenigen Terpentin, der bey unsunter dem Namen des Venedigschen ver-kauft wird, weil ihn die Beliebiger zuerstin den Handel gebracht haben Aber derächte Cyprische oder Griechische Terpen-tin, der ehemals der Benetianische hieß, weiler über Venedig zu uns kam, der aber jetztin Teutschland selten ist, wird vom Tcrpen-tinbaum, -rre/'/u-L»-, erhalten. Bey
der Destillation des TerpcntinöhlS und desTerpentingeistes, bleibt in der Blase dasverdickte Harz, welebes Geigenharz, Lolo-pbonium, heißt, zurück.
z. Die Kunst Teer zu schwelen und Pich zusieden, ist sehr alt. plinius beschreibt siefast eben so, wie sie noch in vielen Gegen-den getrieben wird, fast wie §, 4. 1. Auchwüste man schon damals, daß Essig dasPich steifer und fester macht. Die Mace-donier schwellten fast, wie die Schweden,in Gruben, wie man aus Theophraft kli-ikor. plant. B. y. C. 3. S. 172. nach Hein«srus Ausgabe, weis.
§- 7 -
Zum Rienrufischweleii braucht manKienholz, und dasjenige, was bey dem Aus-kochen des Harzes und im Teerofen zurück-geblieben ist, die picbgriefen. Man zün-det diese Materien in einem Ofen an, dessen
lau-