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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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378
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Z78 Ein und zwanzigster Abschnitt.

mal!,; herausgenommen wird. Diese werdendurch tbönerne Röhren, die man an einigenOrten Hufeisen nennet, verengt, und da siesich oben am Gewölbe des Ofens befinden,so ist aussen vor ihnen eine Bühne oder einAuftritt gebauet, auf dem die Arbeiter stehn.

§- s-

, Zur Fenrung dient Holz, welches vor-her wohl ausgedörret wird; doch kau man,wenigstens beym gemeinen Glase, mit Stein-kohlen feuern.

1. In Frankreich feurct man mit Steinkohlen,so lang bis man die Fritte abgeschäumt hat,hernach nimt man Holz, weil sonst das Glasdunkel, wenigstens fleckicht werden soll. InEngland hat Sir Robert Manfell die Feu-rung mit Steinkohlen gebräuchlich gemacht,worüber er von König Jakob I ein aus-schliessendes Recht erhielt. Jetzt braucht manbey dem Flintglafe nichts als Steinkohlen;man hat aber Hafen, die beständig mit ei-nem Deckel versehn sind. Man versichert, daßdie Engländer auch ihre Spiegeltafeln beymSteinkohlenfeuer gießen, welches den Fran-zofen nicht hat glücken wollen.

2 . Torf ward auf der Glashütte im Bremi-schen zu Fahrenberg, A Meile von Vrcmer-vörde, gebraucht. Sie ward für Rechnungder Kammer getrieben, ist aber im JahreI78l eingegangen.

§. 6 .