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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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zs4 Zwanzigster Abschnitt.

ro. Glasur, die sich durch nichts, als durchgrössere Glätte und höhern Glanz von derPorzellanmasse unterscheidet.

n. Zierliche, richtige Malerey.

12. Aedle oder modige Bildung.

iz. Gleichförmige, dauerhafte Vergoldung.

2. Schon die alten Aegypticr sollen Porzellanund Schmclzwerk zu machen verstanden ha-ben, und es sollen davon Beweise in den Cata-com'ven gefunden seyn. Unter den Ehinesernund Japanern ist die Erfindung so alt, daß siesich in der Thorheit ihrer ältesten Geschichteverliehet. Einer der ältesten Schriftsteller,der in Europa ihres Porzellans gedacht hat, istBarbars, der im I. 1474 als VenedigscherGesandter nach Persien gieng; aber eine käuf-liche Waare ward es erst, als die Portugiesenden Handel nach Ostindien anficngcn. Unterdm Europäern erfand ein Teutscher, JohannZriederich Bötticher, aus Schleitz im Vogt-lande, die Kunst Porzellan zu machen. Erhatte in Berlin bey dem Apotheker FriedrichZorn die Apothekerkunst gelernt, und war imJahre 1701 von da, weil er sich die Nachre-de, Gold machen zu können, zugezogen hat-te, nach Sachsen entwichen. Daselbst warder angehalten, die Bereitung des Pulvers zurVerädlung der Metalle, wovon er einen klei-nen Vorrath von einem Unbekanten geerbt Ha-bensoll, zu erfinden; aber in dieser Verlegen»heiterfand er die Kunst Porzellan zu machen,die für Sachsen wichtiger geworden ist, alsdie Kunst, die man suchen ließ, jemals bättewerden können. Das erste Porzellan ward imJahre 1706 auf der so genanten Jungfer inDresden verfertigt, und zwar von brauner und

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