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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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311
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Aalkbrennerey. §. n.

Zir

z. Man lösche dcn.Kalknicht ehr, als bis manihn gleich brauchen will; man zerkleinc undvermenge ihn genau mit Sand, ehr manWasser hinzuthut.

2. Man mische ihn mit fettigen klebrigen Sub-stanzen, z. B. Blut, Kaminruß; im klei-nen mit Eywciß, Käse und u. d. Lächerlichist es zu glauben, daß die Alten ihren Mör-tel mit Eyern und Milch angerührt haben,aber schlechter würden sie ihn freylich nichtdadurch gemacht haben.

Z. Man mische, nach Loriots Äorschla-ge, zu altem gelöschten Kalke einenTheil zerflossene und gesiebrc Ziegelstei-ne, zween Theile reinen Sand und Was-ser. Au diesem Teige thue man einViertel der ganzen Masse fein gestossenenungelöschten Kalk, und verbrauche diesenMörtel gleich. S. physikal ökonom.Teilst. VI S. 171; und VII S. 402.

4. Man menge zu dem gewöhnlichen Mörteletwas rohen kleingcsiossencn Kalkstein. Sohat man zuweilen den Duckstein von-nigölutter, der dem Göttingischen vollkom-men gleich ist, beym Wasserbau, dem Mör-tel mit Nutzen beygemischt, aber Tcrraösolle man dieses Gemeng nicht nennen.

. Die Erhärtung deö Kalkmörtelö scheint fasteine Crystallisation zu seyn, die, nach derVerdunstung des überflüssigen Wassers, er-folgt, da denn der wieder'mit Kohlensäuregcsatigter Kalk wieder fester roher Kalksteinwird. Dienen denn etwa die Sandkörnerund Steinchen so, wie die Faden bey demCandiszucker? Der nach Loriots RathU 4 hin-