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Vierzehnter Abschnitt.
2. Weißgerberey.
§. 17.
ie weißgcrberey ist die Zubereitungder Lederarten mit Alaun, ohne Lohe.
Vornehmlich dienen dazu Hammelfelle, Kalb-und Rchfelle.
§. i8-
Die Felle werden in fliessendem Wassereingeweicht; auf dem Streich- oder Abstoß-bäume gestrichen; ausgewaschen; die haa-richten werden in den Kalkascher gebracht,und mit dem Abstoßeissen oder Schabeeisenenthaaret, oder auch nur bernpft. Die wol-lichten Felle aber werden, damit die Wollenutzbar bleibe, auf der Fleischseite geschwö-dec, geschweder, das ist, vermittelst desSchwödewedels mit gelöschtem Kalke undAsche beworfen, übereinander gelegt, zur ge-hörigen Zeit abgewaschen, und auf dem Ab-stoßbaum zu Blossen gemacht, die hernachnoch in dem Kalkäscher einige Zeit getrie-ben werden.
I. Bey der letzten Arbeit sind folgende Kunst-wörter, wenigstens an einigen Orten, üblich.Die Blässen einbreiten, einlassen, heißtdie enthaarten Felle ausgebreitet in den Kalk-äscher bringen. Die Blässen aufschlagenoder ausschlagen, heißt sie aus dem Kalk-äscher