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Vierzehnter Abschnitt.
2. Noch jetzt kommen die schönsten Corduaneaus der Levante, vornehmlich aus Constcm-tinovel, Sminia und LIleppo. Nächst die-sen werden die spanischen, Ungarischen undFranzösischen, die zu Avignon, Marseille,Roucn, Lion und Paris gemacht werden,hoch geschätzt. In Leutschland macht manauch ein Leder, was man Corduan nennet;doch ist man an manchen Orten damit zu-frieden, daß man die schon zubereiteten weis-sen Bockfclle aus der Tnrkey, meistens überVenedig, kommen laßt, und sie selbst närbt,glättet und färbt. In Bremen läßt H. Duck-witz Corduan verfertigen, wovon das Pfundi Thal. kostet.
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Chagrin, Chagrain, ist ein lohgares,sehr starkes hartes Leder, welches auf derNarbenseite überall kleine starke Erhebungenhat, leicht allerley Farben annimt, und sichin Wasser erreicht. Das beste könn ausConstantinopel. Schlechter ist das, wasaus Tunis, Algier, und Tripoli kämt. DieBereitung ist noch nicht völlig bekam. Das-jenige aber, was unter diesem Namen inFrankreich gemacht wird, besteht ausZiegen-fellen, denen man mit heissen Kupferplatten,die überall kleine Erhebungen haben, untereiner Presse, die körnichte Oberfläche giebt.Das gemeinste Chagrin ist ein auf ähnlicheWeise bereiteter Corduan.
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