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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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286 Vierzehnter Abschnitt.

I. Das Schwarzfärben der meisten Leder über-lassen die Gerber den Handwerkern, welchesie weiter verarbeiten; z. B. den Schustern;denn von der Eisenschwärze springt mit derZeit die Narbe ab.

§. 12 .

Die Russischen Iufren, die wegen ihrerFeinheit, Geschmeidigkeit und Stärke, auchwegen des eigenthümlichen Geruchs, und derdauerhaften angenehmen Farbe, beliebt sind,werden durch Seifensiederlauge enthaaret, inein Sauerwasser von Habermehl und Bier,hernach in die Lohgruben gebracht, mit demreinsten und dünnesten Birkenöhl einge-schmiert, und mit Sandelholz roth oderschwarz gefärbt.

I. Wir haben in neuern Zeiten verschiedenezuverlässige Nachrichten über die Bereitungder Insten erhalten, die alle beweisen, daßman solche in Nusland keineöweges als einGeheimniß verhelet, die aber doch noch, we-gen der Entstehung des eigenthümlichen Ge-ruchs, einigen Zweifel übrig lassen. H.Zlitsch-kow sagt: zur Lohe nehme man Weidenrin-de, doch könne auch Eichenborke gebrauchtwerden; man schmiere das Leder mit einemFette ein, welches sein Uebersctzcr Schunde-fett oder sehr reinen Theer nennet. H, Pal-las versichert, das Gerben geschehe mit derNinde der Sandweide, man

mache die Leder durchgängig mit dem rein-sten und dünnesten Birkenöhl, welches seinen