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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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i. Lohgerberey. K. 7. 8. 9. 28z

legt sie in Lohgruben, beschwert sicmitBrct-tern und Steinen, und wendet sie oft um.Dadurch wird die Gare in viel kürzerer Zeiterhalten. Man nennet dieß cuir au tippa^sou ä la vanoile. Auch dadurch beschleunigtman diese Arbeit, wenn man die Lohbrühevon Zeit zu Zeit erwärmt; wiewohl sonst dasGerben in den hcisscn Sommermonaten miö-lich zu seyn pflegt.

2. Die ausgcsogcnc Lohe dient zur Feurung.Haare und Abfalle der Haute können auchgenutzt werden. Mit dem Abschabsel mäste-te Lohgerber Sefing in Hoya seine Schwei-ne, die so feist wurden, daß sie nicht auf-stehn konten, und Hunde, deren Fett er ver-handelte.

§. 8 -

Die garen Sohlleder werden mal getrock-net, abgebürstet, und um sie zu ebenen, wer-den sie auf dem Boden ausgebreitet, mitBrettern und Steinen beschwert, und als-dann völlig ausgetrocknet.

§. 9 .

Haute, welche biegsameres, geschmeidi-geres und dünneres Leder werden sollen, wer-den zum Abhaaren eingekalkt, oder in denRalkäscher, hernach zum Treiben oder Auf-schwellen, in eine schwächere Farbe, und auf

eine kürzere Zeit in