(vehlschlagen. §. s. 6. 229.
gänzmig des abgesetzten Schleims soll etwasin Oehl zerriebener Zucker eingeworfen wer-den. Oehle, welche schon ranzicht sind, las-sen sich mit Weingeist oder Bramewein rei-nigen. Aber noch sind keine sichere Mittelbekam, welche im Grossen vortheilhaft ange-wendet werben tönten.
I. Man sehe Macqucrs chemisches Wörter-buch von Leonhardi. IV. S. 422.
s. Ranzrchte Oehle mit Bley verschönern, heißtsie vergiften.
§. 6 .
Das Rnböhl und die meisten andern Ar-ten haben auch, ohne ranzicht zu seyn, allemalden Geruch ihrer Pflanzen, und einen etwasscharfen unangenehmen Geschmack. Erste-rer rührt vom Spiritus Rector; letztereraber von einer gummiharzigen Substanz her.Ersterer ist geringer, wenn die Pflanzen ineinem sandigen mageren Boden gewachsensind. Beyde lassen sich heben, wenn mandie Samen, vor dem Auspressen, in einerschwachen alkalischen Lauge, und nachher ineiner schwachen Alaunsolution einige Stun-den liegen laßt. Aber alle bisher vorgeschla-gene Mittel sind entweder wenig würksam,oder im Grossen nicht anwendbar.
Pz §7-