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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Oehlschlagen.. §- 3.

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macht sind, dem schönsten Baumbhl wenignach, und was wir für ProvenzerOebl bezah-len, ist gewiß meistens kein Vaumvhl. Ver-muthlich kaufen wir unter jenem Namenteutsches Oehl zurück. S. physikal. ökon.Biblisch. XVI. S. lyi.

§. 3 -

Die reifen, frischen, gereinigten undwohl erhaltenen Samen werden auf derMehlnuchle gestampft, und in der (Dehlladeausgepreffet. Die einmal ausgepreisetenSamen geben, nach einer geringen Benützungund Erwärmung, durch neues Stampfenund Pressen, noch eine Menge Oehl, wel-ches jedoch in manchem Betracht schlechter,als das erste oder Iungfernöhl ist. DieDehikucheii dienen zur Fütterung.

I. In den teutschen Oehlmühlen, welche mei-stens vom Wasser getrieben werden, fallenwcchselsweise zwo hölzerne mit Eisen be-schuhete Stampfen, die von der Daumwcllegehoben werden, in eine mit den Samen amgefüllete, inwendig nach einem Bogen ausge-höhlte, und unten mit einer eisernen Plattebelegte Grube des Grubenbaums. Diegequetschten Samen werden in Haartücher,und mit denselben in die liTkäpfc, oder zwi-schen die Preßplatten, gelegt. Nachdemdiese in die Gruben der Oehllade gesetzt sind,wird der Lüsekeil eingesteckt, und hernachder preßkeil vom Oeblschlagel hinein ge-trieben, worauf das Oehl aus einer OefnungP im