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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
221
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Zehnter Abschnitt.

OehLschlagen

§. i.

Oehle, welche im gemeinen Leben ammeisten gebraucht werden, sind diefetten Oehle, die, so lange sie unverdorbensind, ohne Geruch, ohne allen, wenigstens oh,ne scharfen Geschmack, flüssig, in Weingeistunauflöslich sind, mit einem Dochte breiuuen, dem Papiere einen Fleck machen, derdurch die Erwärmung nicht vergeht, unddurch Gährung und Hihe ranzichl werden.

i. Fett heißt jeder Körper, der im Wasserunauflöslich ist, leicht Feuer fängt, undFlamme, Rauch und Ruß giebt. Das thie-rische Fett ist Butter, Talg und Schmalzlebum, gxun^ig). Das vegeta-bilische Fett heißt, so lange es flüssig ist,Oehl. Es giebt zwo Arten: wesentlicheOehle, olss ell'entislia, und fette, olea vn-omnols, vnLtuoül, exprells. Jene nennetman auch, weil sie gemeiniglich durch dieDestillation, seltener durch Auspressen er-halten werden, destillirte, diese aber aus-gepreffcte Oehle.

S. Man hat bisher algemein geglaubt, daß dieOehle aus einem brenbaren Wesen, aus Säu-re,