Gtärkemacherey. §-8-9. 219
wieder gereinigt, wann sie vom Theater zu»rück gekommen wären.
2. Damit der Puder desto leichter zerstäube,feuchter man ihn mit Weingeist au, undläßt ihn langsam trocknen, wodurch er aucl,
, das starke Knirschen beym Zerdrücken er-hält. Einige machen daraus noch ein Ge-heimniß. Don der Kunst den Puder zufärben, s. physikal. ökonom. Biblioth.VH S. 400.
z. Stat des Puders hat man in neuern Iei»ten, ohne Erfolg, weisse Torfasche, meisteThonarten, verkalkte Knochen u. d. vorge-schlagen; doch sagt man, daß angefaulteszermalmetes Tannenholz, und einige Moos»arten würklich dazu angewendet werden.
4. Man solte den Oblatcnbäckern den Gebrauchgefährlicher Farben, vornehmlich des Men»nigö und Spangrüns, verbiethen.
§. 9-
Ausführlichere Anweisung zur Berei-tung der Stärke geben folgende Bücher.
(Reyher) Praktisch - ökonomische Abhandlungvon Zubereitung der meisten Stärke und An-legung einer sehr vorthcilhaftcn Stärken-Fabrike Erfurt 1768, auch 1783. 8 - S.Physik, ökon. Bibl- I S. 325. Aus Rcy-her steht ein Auszug in Hallcns WerkstäteV, und aus Hallen ein Auszug in Hart-wigs Handwerken. Xll S- 130.
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