BraneeweLnbrennerey. §. 9. 199
Z. Um bey weniger Fenrung eine schnellere undstärkere Hitze hervor zu "bringe», hat manden Rath gegeben, dem Boden der Blase dieGestalt eines umgekehrten Trichters zu ge-ben , an dessen Ende man innerhalb derBlase eine Rohre anschrauben soll, welchebis durch den Helm geht.
6 . Eine sehr vorthcilhafte Einrichtung ist dieim vorigen Jahre von Herrn tTcuenhahnzu Nordhausen erfundene und angelegteRauch-Mal;'Darre, worin jährlich mehrals 4020 Nordh. Scheffel Malz gemacht wer-den können. Der Schornstein ist in einemöbern Stockwerke horizontal gelegt worden;am Eingänge des Rauchs ist er mit thönerncnoder mit ß Zoll dicken eisernen Platten, undweiterhin nach dem Ausgange zu, mit eisernenoder kupfernen dicht vernieteten Blechen be,deckt, so daß nirgend Rauch durchdringenkan. Auf diese Decke wird das Malz z bis4 Finger hoch gelegt, und um es zu halten, hat,die ödere Decke des Schornsteins einen Randvon Backsteinen. Der Kanal endigt sich in ei-nen stehenden Schornstein, welcher endlichden wohlgenutzten Rauch oben zum Dachehinaus führt. Die Darre des Herrn Nen-enhahn ist 45 Fuß lang,- 3 Fuß >c> Zollbreit, 2 Fuß hoch; die Oberfläche ist 172^Quadratfuß. Alle 24 Stunden werden darauf10 Nordh. Scheffel Malz völlig gedarret,ohne daß es nur einmal gewendet wird Aberdieser Schornstein erhält auch den Rauchvon 2 großen Blasen, die das ganze Jahrhindurch gehn, und täglich 24 Scheff. Ge-treide verbrennen. Jetzt im Octob. 1795sind in Nordhausen schon 12 solcher Darren.Der Schornstein ist da, wo er die DarreN 4 auS-
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