Papiermache: ey. §. 12. isZ
Firniß überzogen würde. Die Proben, wel-che ich von ihm erhalten habe, bestätigendieß. Inzwischen vermindert die Glatte dieWeisse des Papiers etwas.
§- 12 .
Zu den gefärbten Papieren nrmt manschlechte befleckte Lumpen, und giebt dem Zeu-ge jm Geschirr oder im Holländer die Farbe.
I. Au diesen Papierarten gehört vornehmlichdas holländische blaue oder violette Zu-ckerpapier, dessen Nachamung in Teutsch-land nicht gleich glücken wolte, und dessenBereitung auch in Holland nur wenigen be-kant ist. Jetzt wird es dey Hamburg aufder Papiermühle des H. Bartelö gemacht,der selbst eine Auckersiedercy hat. Er ver-kauft das Ries von diesem Papiere fürZ Thr.Ein geschickter Papiermacher hat mir folgen-de Vorschrift mitgetheilt. Au 40 EimerWasser thut man 20 Pfund Blauholz oderWrasilien-Spähne, und läßt dieses in einemKessel um 2 bis 2Z Zoll einkochen. Alsdannthut man noch l Pfund Fernambuckholz hin-zu, und henket einen Beutel mit einem hal-ben Pfunde Flöhsamen, kD///um, (s. obenS. iiq.) hinein, worauf man es noch eineStunde kochen läßt. Man löset sserner fünfPfund Alaun in Wasser auf, und schüttetsolches in die Färbebrühe; hernach steiget mandiese durch Leinen, tröpfelt noch 2 Loth Sal-miakgeist hinein, und bringt sie warm in denHolländer. Wenn dieser den Aeug mit derBrühe so lange durchgearbeitet hat, bis alleskalt geworden, so wird mehr Aeug und Was-K 5 fer