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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Fünfter Abschnitt.

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Dem bekanten 6root volkomen moolen-doek. Amtier. 17^4. fol. sind auf der hiesi-gen Bibliothek einige Kupfertafeln beygcbun-den, mit dem Sst)mutztitel: l^ieenve l>e-tchr^vlnA vsn Fronten en oplksllen vsirverlebe^cie moolens. Daselbst findet man aufTaf. 2, welche die Zeichnungen zu einerPapiermühle enthält, Fig. ü. ein Walzwerkabgebildet, welches in der unvolkommenenBeschreibung lle ple^Ker-moolen heißt, aberwohl gewiß zum Glätten des Papiers die-nen soll. Man scheint aber diese Versuchedort bald aufgegeben zu haben. Hingegensind sie in neuern Zeiten mit bessern! Er-folg in England, vornehmlich in der vor-treflichcn Manufactur des Baskerville zuBirmingham, so wie auch in Frankreich,fortgesetzt worden. Zur größten -Volkom-menhcit" hat diese Kunst H. Bodoni zuParma gebracht. Die Pariser Glatma-schine ist ein Walzwerk, da jeder Bogendurch zwey polirte metallene Walzen, de-ren eine durch einen eingelegten heissenBolzen erwärmt wird, gezogen wird. Aberes ist eine beschwerliche und misliche Sa-che, den angefeuchteten Bogen zwischen dieseWalzen einzuleiten. Die Maschine des H.Bodoni hat diesen Fehler nicht, aber ihreEinrichtung ist noch nicht bckant. Hr. Wil-helm Haas in Basel, der Sohn des be-rühmten Schriftgiessers, der die erstenLandchartcn mit beweglichen Typen gesetzthat, besitzt die Vodonische Maschine, undglättet damit weisses und bedrucktcöiPapicr,auch Kupferstiche, wodurch Glanz, Festig-keit und Schönheit erhalten wird. H. Haasversicherte mir mündlich, daß dazu das Pa-pier nur angefeuchtet, nicht aber mit einem

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