Hurmacherey. §. 7.
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stoublö äs velour 5 vermeil LelurmontL ä'unvboupps cle k>8 ä'or. Unter Franz I. war ernoch eine spitze Filzmützc, auf die der Adelsein Wapen sticken ließ. Kayser Rar! V.trug einen kleinen mit Sammet überzogenenHut, den er, als er 1547 seine Armee mu-sterte, und eö regnete, abnahm, damit ernicht naß würde. Die ältesten Jnnungsarti-kel der französischen Hutmacher sind vonHeinrich M. im Jahre 1578 bestätigt. Dieälteste teutsche Hutmacherordnung, welchemir bckant geworden, ist die Wirtembergi»schc vom Jahre 1581. Der anfänglich her-unter hängende Rand der Hüte war imKriege, beym Gebrauche deö Gewehrs, undWcrfung der Granaten unbequem, daherward er erst zwcymal, hernach dreymalaufgeschlagen. Die Folge der mannigfalti-gen Aenderungen, welche die Mode, zumBortheile der Hutmacher und Hutstafirer,gemacht, hat die Geschichte nicht aufge-zeichnet. Noch jetzt denken einige, so garprotestantische Wtädte, so altfränkisch undkleinstädtisch, daß sie ihren Geistlichen keine be-queme, vielwenigcr modige Hüte, erlauben.
4. Das Handwerk der Hutstafirer, die ehe-mals viele Streitigkeiten mit den Hutma-chern gehabt haben, gehört zu den entbehr,lichen. Auch die Hutmacher selbst, ihreFrauen und Töchter, würden leicht die Kunstbegreifen, den Hüten allemal die modigeForm zu geben.
5. An einigen Orten sind Filzmacher, die aufähnliche Art, aus der schlechtesten Wolle,aus Küh» und Kälberhaaren, Matratzen,Filzstiefeln und andere Sachen bereiten.
H2 §.8.