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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Dritter Abschnitt.

verursache. Wenn die Wolle locker auf ein-ander gelegt, hernach gedruckt oder geschla-gen wird, so bewegen sich, nach seiner Mey-nung, die Fasern leicht mit der Spitze vor-wärts, und .weil sie die Eigenschaft hätten,sich zu kräuseln oder schneckenförmig aufzu-rollen, so entstehe dadurch der Filz so wohlin der Werkstelle des Hutmachers, als in derWalkmühle. S. Oblervstions lur le meca-nisme 6u lleutrsAs psr kAonAe, in/er r/rrm/e VI. p. Zoo. Aber alles dieses' scheint nur den ersten Anfang des Filzcnö,oder das, was bey dem Fachen erfolgt, zuerklären. Hingegen der eigentliche feste Hut-silz entsteht erst bey der Bearbeitung derangefeuchteten Fache auf der erwärmten Filz-platte, und am meisten, bey der am Walk,kessel lange fortgesetzten Bearbeitung in demheisscn Sauerwasser, und dabey müssen dochwohl die angenommenen Schuppen dergestalterweicht seyn, daß ihnen wohl nicht mehr unmonvement proArelllk zugeschrieben werdenkönte. Ich vermuthe, die Ursache des Fil-zenö sey algemciner, und bewürkc auch vieleandere feste Körper, die wir nicht Filze zunennen pflegen. Vielleicht ist sie die alge.meine Ursache des Zusammenhangs der Kör-per, von der wir, wie H. Hofr. Achtenbergsagt, mit Gewiöheit eigentlich gar nichtswissen. Wir werden uns noch wohl lange damitbegnügen müssen, daß wir nur die Umstän-de erlernen, wobey der Zusammenhang mög-lich wird, um solchen zu unserm Vortheil an-wenden zu können.

Z. Ausser der Schafwolle verarbeiten die Hutrmacher: das eigentliche Ramelhaar, Ha-sen - und Kaninchen - Haar, fette und ma»gero Biber, vornehmlich aus Canada und dem

gan»