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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Strumpfwirkerey. §. i. 2. roz

Z. Die Strümpfe werden ausgebreitet verfer,tigt, indem die Maschen an beyden Seitenbald vermehrt, bald vermindert werden. Da-her müssen sie hernach der Lange nach zusam-men genähet werden. Die Zwickel werdenin der Schweitz besonders gewirkt und ein-gesetzt; aber in Teutschland und in den mei-sten Ländern werden sie an das Hintertheilangcwirkt.

9. Der Fuß der Nadeln ist zwar von Zinn«heißt aber in der Kunstsprache Bley, kea-delbley. Wenn ein Arbeiter wollene Strüm-pfe schmäler macht, so sagt er, er habe eini-ge Bleye liegen lassen. In Frankreich wirdhie Breite der Strümpfe nach Zollen besinnt.

§, 2 ,

Zu den schlechter» Strümpfen wird Land-wolle mit Kämlingen, zu den besten Spani-sche Wolle mit Kastorhaaren vermischt. Ei-nige werden gewaltet, gerauhet, geschoren,andere aber werden glatt und glänzend ge-arbeitet, und zwischen Preßspahnen undheiffen Preßplatten gepresset. Einige Waa-re bekämt auf der innern Seite einen Felbel,der aus verlängerten Maschen entsteht.

i. Gemeiniglich haben die Strumpfwirker einekleine wal^e im Hanse, die aus einem nacheinem Bogen ausgeholten schmalen Troge,besten Boden Kerben hat, besteht; in densel-ben paffet eine halbe Walze, die ebenfalö ge-kerbt ist, in einem Gestelle hängt, und überG 4 dir