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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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tvollenweberev. §. 14.

Seidenweber, aus geplättetem Eistndrat-Das Robr ist entweder unser einheimischesSchilf, Krunäo pbr^Amires, welches jetzt un-sere Stadtgraben auofüllet, aber doch nurfür gemeine Leinweber gut genug ist; oderes ist das so genante Spanische Nohr. Un-ter diesem Namen wird eine Art des India-nischen, was zu unsern Handstöcken dient,Lalsmus liotariF, verstanden; aber,'wenn ichnicht irre, so brauchen die Vlatmacher vor-nehmlich L. äonsx, welches mit jenem oft verrwechselt wird. Letzteres wachst in den südli-chen Ländern, und wird auch daselbst gebauet.Iu uns kömt das meiste aus Portugal undSpanien. In der Legge-Ordnung für dieStadt Göttingen vom 18 März 1777 ist§. !o. des Rheinischen Rohrs gedacht, wel-ches, wie mir gesagt ist, um Manheim UndW a ms wachsen soll. Nach derjenigen Nach-richt, die H. Pros. Suckow zu Heidelberg,mir auf meine Bitte verschaft hat, istescben»fals ü. pKraAmite«, Elches sonderlich umPlnlipsburg und LauteMrrg, eine Stadt inNieder - Elsaß, chic zum Mßthum Speyer ge-hört, gesamlct, und an die Bauämter, anKorbmacher und Weber verkauft wird. InPhilipoburg ist die Freyheit, das in dem zurFestung -^gehörigen Moraste wild wachsendeRohr zu schneiden, von dem Commendantenan die Korbmacher, für 8 fl. verpachtet, dochist auch der Staarenfang damit verbunden,indem die Ltaare sich dort im Rohre zu vie-len tausend aufhalten. Die Franzosen erhal-ten das Robr aus Languedoc und Provence,glauben aber doch auch, daß das Spanischebesser sey. In Paris werden die Röhre dasPfund iür 8 bis l2 Sols verkauft. Es sollauch um Perpignan gebauet, und von dort inE 2 nördr