Wollenweberey. §. 6.7.
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then, gebildet. Die Arbeiter heissen woll-krayer, wollstreicher, I>nicstrcicher.
2. Die Krempeln werden am besten in Holland,England und Frankreich, in Tentschland abernur an wenigen Orten, gemacht; z. B. inNürnberg, Zwickau, Jglau, in Achen, Eupenim Limburgischcn, welcher wegen seiner Ma-nufacturcn beträchtlicher Ort, auf den Char-ten, gemeiniglich Oepen, sonst auch Kesux,genant wird. Die gebräuchlichsten Artenwerden jetzt auch hier in Göttingen von ei-nem Nadelmachcr verfertigt. Bretter zudiesen Krempeln werden häufig nach Hollandaus dem Münstcrschen, vornehmlich aus demStädtchen Halteren, nach Lcydcn, geschickt.
z. Zum Einschmutzen muß gutes Baumöhl,oder auch Butter, genommen werden. Oeh-le, welche durch das Alter dünner und flüs-siger geworden sind, sind besser, als die voll-kommensten fetten Oehle, weil jene das schlei-mige Wesen der Wolle mehr angreifen undauflösen. Die Menge Ochl wird verschie-dentlich angegeben. Zur Kette wird mei-stens weniger, als zum Einschlage genommen.
§- 7 -
Zu Zeugen wird die Wolle mit dämmenvon langen doppelten stählernen Zähnen, dieim Ramropfe (Ramporre) erwärmt wer-den, dergestalt bearbeitet, daß sie nicht zerris-sen, sondern nur von der kurzen, den Säm-lingen, geschieden, und zu langen lockernBärren, Zügen, gezogen wird.
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