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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Einleitung. §. 2.

verschaffen können. Die wider die Weltschreye», in der Gelehrte und so genante Ge-nies arbeiten müssen, um leben zu können,wollen also, daß Leute, die arbeiten können,von anderer Leute Fleiß gefuttert werden sol-len. Nicht also! Bethe und arbeite, ist einallgemeines Gesetz. Leibnitz war Bibliothe-kar in Hannover; lTsewton warOber-Münz-meistcr in London; ist es erwiesen, daß sie derWelt nützlicher gewesen waren, wenn sie, ohneBedienung, von reichen Canonicaten gejährthätten?

§- Z-

Als Teutschland noch keine andere Städ-te , als Römische Gränzfestungen und Wen-dische Städte hatte, gewann und verfertigtesich jeder selbst, oder ließ durch seine Leuteoder Leibeigene gewinnen und verfertigen,was er brauchte. Als aber mehr Festungenerrichtet wurden, wurden den Bewohnernder Burg, den Bürgern, Handwerke, Han-del und Wissenschaften zu Gewerben bestimt.Seit dieser Zeit entstanden in Teutschlandrömisch geformte Zünfte, Gilden, 'Innun-gen, oder gesetzlich, durch Glldedriefe, be-stätigte Gesellschaften, die ausschliessungs-weise gewisse Gewerbe, vornehmlich Hand-werke, trieben. Dadurch ward Handwer-ken, die keine Zünfte erhielten, der Namen,und mit ihm der gleiche Rang abgesprochen.

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