kleine Schriften.
XI.V.
Der Triumph der Künste.
l Eine Ode auf die Stiftung der Königlichen Made«»ne der Künste zu Lenden, am i. Januar176--.') )
Äls Zwietracht jungst ihren tödlichen Athem aufdie schönen Reiche der Kunst und Wißenschafthauchte, neigte der vernachlaßigte Genius sein sin-kendes Haupt, und erfüllte jedes tonvolle Herz mitKummer. Apoll beweinte die zerbrochene Leyer; erweinte, als er das traurige Chor seiner geliebtenMusen, verbannt, und auf ihren Sitzen Alektoherrschen sah.
Aber siehe! Brittamna trug ihren Jammervor dem Thron der Güte, wo nie der Schmerzunerhört weinte, nie das gekrankte Verdienst ver-gebens flehte. Der Monarch vernahm ihre gerech.tc Dltte; er sah, er fühlte, und er half. Schnell
stimmt
') Dieses Gedicht ward am Tage der Eröffnung der Sorcietät, bcy einem Gastmahle, i» Gegenwart vielerGroßen des Reichs adgesungen.
Zranklins kleine Schriften Lhcit. Z)