kleine Schriften, zrz
dauert zwanzig dis dreißig Sekunden. Sieht manan einem heitern Tage, wenn mau im Zimmer sitzt,eine Zcitlang in die Mitte eines Fensters, undschließt sodann die Angen, so bleibt die Gestalt desFensters eine Zcitlang im Auge, und zwar so deut-lich, daß man im Stande ist, die einzelnen Facherzu zahlen. Merkwürdig ist bei) dieser Erfahrungder Umstand, daß der Eindruck der Form sich beßererhalt, als der Eindruck der Farbe. Denn, sobald man die Augen schließt, scheinen die Elasfa-chcr, wenn man das Bild des Fensters anfangtwahrzunehmen, dunkel, die Querhölzer der Kreuzeaber, die Rahmen und die Wand umher weißoder glanzend. Vermehrt man jedoch die Dunkel-heit der Augen dadurch, daß man die Hände übersie halt, so erfolgt sogleich das Gcgenthcil. DieFacher erscheinen leuchtend, und die Querhölzerdunkel. Zieht man die Hand weg, so erfolgt eineneue Veränderung, die alles wieder in den erstenStand setzt. Ein Phänomen, das ich so wenig zuerklären weiß, als folgendes. Hat man lange durcheine gemeine, grüne, oder sogenannte Couvcrsa-tionsbrillc gesehn, und nimmt sie nun ab, so siehtdas weiffc Papier eines Buchs rothlich aus, so wie
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