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2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. 289

wen, den einheimischen Verzehrer durch einen ho-hem Preiß zu besteuern 5 indeß der stärkere Lohn,den sie bekommen, sie selbst weder glücklicher nochreicher macht, da sie nun blos mehr trinken undweniger arbeiten. Deswegen rhun auch die Regie-rungen in Amerika nichts zur Unterstützung solcherProjekte. Auf diese Weise wird das Volk wedervon dein Kaufmann noch von dem Fabrikanten be-steuert. Will der Kaufmann an seinen eingefübr»ten Schuhen zuviel Profit nehmen, so kauft es beydem Schuhmacher; und fordert dieser einen zu ho-hen Preist, so geht cs zum Kaufmann: so hakenbey de einander im Zaum. Indeß hat doch derSchuhmacher im Ganzen in Amerika einen ansehn-lichen Gewinn von seiner Arbeit, da er zu sei-nein Preist eine Summe schlagen kann, die sammt-lichen Fracht-und Commistionskosien, dem Risicooder der Assekuranz u. s. w. die der Kaufmannnothwcndig tragen muß, bcynahe gleich kömmt Das-selbe gilt von den Arbeitern in allen übrigen mechani-schen Künsten. Daher leben Handwerker überhauptbester und bequemer in Amerika, als in Europa,und die guten Haushälter unter ihnen legen einansehnliches Stück Geld für ihre alten Lage undFranklins kleine Schriften/I.THeil. T ihre