Druckschrift 
2 (1794)
Seite
288
Einzelbild herunterladen
 

2 88. B. F r a n k l i li L

führung solcher Maaren zu unterstützen, haben siecs immer abgeschlagen, dem Grnndsatz zufolge:sobald das Land für die Manufaktur reif sei), sowürden Privatpersonen auch ohne Hülfe sie mitVortheil unternehmen; wo nicht, so sei) cs Thor-heit, die Natur zwingen zu wollen. Große Fabri-ken setzen eine Menge armer Leute voraus, die fürgeringen Lohn arbeiten: dergleichen Arme gibt esin Europa, wird cs in Amerika aber nicht ehergeben, als bis alles Land besetzt und angcbautund der Ucberfiuß von Menschen, die kein Eigen-lhum bekommen können, sonst keine einträglichereBeschäftigung finden wird. Seidcnniannfakturen,sagt man, waren Frankreich von Natur so ange-nießen, als England die Tuchmanufakturen, weiljedes Land das rohe Produkt in Ucberfiuß erzeuge:wollte nun aber England eben so wohl eine Sei-den-als Tuchmanufaktur und Frankreich so wohleine Tuch-als Seidcnmanufaktur haben, so müß-ten diese widernatürlichen Operationen durch wech-selseitige Verbote oder durch hohe Auflagen auf dieMaare des andern Theils unterstützt werden.Durch solche verkehrte Einrichtungen wird nichtserreicht, als daß die Arbeiter in den Stand kom-

men,