282
B. Franklins
besetzt werden dürsten, ist das Land dort so wohl-feil, daß das Eigcnthum von hundert Morgenfruchtbaren, mit Holz bewachsenen Bodens, in denGrenzgegenden an manchen Orten für acht oderzehn Guineen verkauft wird; junge, arbeitsame undstarke Leute also, die den Ackerbau und die Vieh-zucht , welche von der europäischen Art und Weisewenig abwcichen, verstehn, können sich dort leichtiiicderlaßen. So lange sie für andre arbeiten, er-halten sie einen so guten Lohn, daß sic bequem soviel ersparen können, sich ein Stück Land zu kau-fen und eine Pflanzung anzulcgcn, wobei) ihnender gute Wille der Nachbarn und etwas Credit zustatten kömmt. So sind eine Menge armer Leuteaus England, Irland, Schottland, und Deutsch-land, die in ihrem Vatcrlande, wo jeder FußbreitLandes besetzt, und der Gesindclohn niedrig ist,ewig in dem armseligen Zustande, worinn sie ge-boren wurden, hatten bleiben mäßen, in einer Zeitvon wenig Jahren in Amerika wohlhabende Land-lcute geworden.
Wegen der gesunden Luft, dem heilsamen Kli-ma, dem Ucberfluß an guten Nahrungsmitteln und
der