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2 (1794)
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B. Franklins >

Die fünfte Klaße.

Zu weiteren Fortschritten in der Kunst zuschreiben, führe man min die Jugend, (nächst derFortsetzung des Bricffchreibens) zur Verfertigungkleiner Aufsätze in Prosa, bisweilen auch in Ver-sen an; nicht um sie zu Dichtern zu machen, son-dern weil man auf keine Weise die Sprache ge-schwinder in seine Gewalt bekömmt, als wenn mansich selbst in die Nothwcndigkcit setzt, Worte und Re-dcnsartcn zu finden, die sich in ein bestimmtes Sylben-maas oder zu einem gegebenen Reim oder Ton paßen,und doch zugleich den Gedanken richtig ausdrücken.Diese Versuche müßcn durch des Lehrers Hände gehn,der die Fehler anzeigt, und die jungen Vcrfaßer zurVerbcßerung derselben anhält. Da wo der Verstand zueignen Aufsätzen noch nicht reif genug ist, gebe mandie Gedanken z. V. aus einem Stücke vom Zu-schauer, und laße den Schüler sie mit seinen Wor-ten vortragen, oder erzähle ihm die Hauptumsiändeeiner Geschichte, und laße ihn dann die Ausdrückedazu finden. Man gebe ihnen bisweilen auf, ei-nen Perioden aus einem wortreichen Schriftstellerabzukürzen, bisweilen laße man sie einen gedräng-ten Satz erweitern und ausführen. Und nun lese

man