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2 (1794)
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B. Franklins

gcnd findet man so viel Spitale, die von freywilli-gen Beiträgen angelegt und erhalten, und woKranke und Gebrechliche ausgenommen werden;nirgend so viel Armenhäuser für abgelebte Personenbcyderlci) Geschlechts; nirgend haben die Reichenselbst ihre Güter mit so schweren Abgaben zur Un-terstützung der Armen belegt. Sind aber, bcy al-len diesen Verbindlichkeiten, unsre Armen, beschei-den, dcmüthig, dankbar? Thun sie, was in ihrenKräften steht, sich selbst zu nähren, und uns dieseLast zu erleichtern? Im Gegcuthcil; in keinem Lau-de auf der Erde sind die Armen träger, liederli-eher, ungeschliffener und größere Trunkenbolde.An dem Tage, wo ihr ffnes Verbot gabt, rücktetihr ihnen den größten Antrieb zum Fleiß, zurSparsamkeit und Mäßigkeit dadurch aus den Au-gen, daß ihr ihnen ein andres Mitte! zum Unter-halt in Krankheit nud Alter zeigtet, als sorgfältigeErsparniß in gesunden Tagen und wahrend derJugend. Mit Einem Wort, ihr setztet eine Prä-mie auf die Trägheit, und dürft euch nun garnicht wundern, wenn sich ihre Wirkung durch denAnwachs der Armen äußert. Nehmt das Gesetzzurück, und ihr werdet bald scheu, daß die Sitten

sich