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2 (1794)
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B. Franklins

c)o

Schulden machen die erste. Schulden lasten dieLügen hinter sich aufsitzcn. Ein frei)er Mann solltejedem lebendigen Mensch unerschrocken ins Gesichtsehen können: Armuth aber raubt Selbstgefühl undTugend. Ein leerer Sack sicht nicht gut aufrecht,sagt der arme Richard."

Was würdet ihr von einem Fürsten odereiner Regierung denken, die bei) Gefängnißstraseauferlegtc, euch wie Personen von Stande zu klei-den? Würdet ihr nicht sagen, ihr wart frcye Leute,hattet das Recht, euch nach eurem Belieben zukleiden; der Befehl kranke eure Frcyheitcn; die Re-gierung wäre tyrannisch? Gleichwohl unterwerftihr euch selbst einer solchen Tyrannei), wenn ihrdes Kleldcrstaats wegen euch in Schulden steckt.Euer Gläubiger hat das Recht, so bald esihm gefallt, euch eurer Freyheit zu berauben.Wenn ihr nicht im Stande seyd, zu zahlen,kann er euch in ein Gcfängniß sperren, undzeitlebens darinn sitzen laßen. Als ihr denKauf schloßt, dachtet ihr vielleicht wenig an dieBezahlung; Gläubiger aber haben ein bcßer Ge-dachtniß, als Schuldner. Die Gläubiger sind

Lag-