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2 (1794)
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kleine Schriften. 8-

mit dem Ueberfluß, speisit zu Mittage mit der Ar-muth, und ißt des Abends mit der Schande. Undwozu nützt am Ende der leere Schein, für den manso viel wagt, so viel leidet? Er erhalt weder dieGesundheit, noch befrept er von Krankheiten. ImGegenrheil, statt den Werth eines Menschen zn erhö-hen , erweckt er Neid und beschleunigt den Verfall."

»Welche Thorhcit also, solcher entbehrlichenDinge wegen Schulden zu machen! Es ist wahr,man braucht erst nach sechs Monathcn zu bezah-len; das hat vielleicht manchen von uns hichcr ge-lockt, der keinen Pfennig in der Tasche hat. Csist freylich sehr bequem, ohne Geld zu kaufen, aberbedenkt, was cs heißt, sich in Schulden stecken!Ihr gebt andern ein Recht über eure Freiheit.Könnt ihr zur gesetzten Frist nicht bezahlen, sowerdet ihr euch schämen, wenn euer Gläubigereuch begegnet. Ihr werbet zittern, wenn ihr mitihm sprecht, und elende Entschuldigungen herstam-meln. Nach und nach werdet ihr Treu und Glau-ben und die Schaam selbst verlieren, und euch durchgrobe und niederträchtige Lügen entehren. DennLügen ist die zwcpte Stufe des Unrechts, so wie

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