Druckschrift 
2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. 8r

auch sein Handwerk, und brauche seinen Kopf, sonstreicht Vermögen und Amt nicht hin, unsre Abgabenzu bezahlen. Wer arbeiten will, der findet immerBrod; dem fleißigen Mann guckt der Hunger wohlin das Haus, hinein aber darf er nickt. Auch dieEerichtsdiener kommen nicht über seine Schwelle.:denn Emsigkeit bezahlt die Schulden, aber Murh-losigkeit vermehrt sie. Hast du gleich keinen Schatzgefunden, hat kein reicher Vetter dich zum Erbeneingesetzt; desto beßer! Fleiß ist des Glückes Mut-ter, und dem Fleißigen schenkt Eocc alles. Bestel-le dein Feld, wenn der Faule schlaft; so wirst duKorn znm Verkaufen und zum Aufschütten haben.Arbeite heute, denn du kannst nicht wißen, wasdich morgen abhalt. Ein Heute ist mehr wertst,als zwcy Morgen, sagt der arme Richard, nnd soauch: verschiebe nie auf Morgen, was du heutethun kannst. Wenn du bey einem guten Herrndientest, würdest du dich nicht schämen, wenn erdich müßig antrafe? Nun bist du aber dein eignerHerr) so schäme dich also vor dir selbst, müßig zugehen, da es so viel für dich, dein Haus, deinVaterland und deinen Fürsten zu thun giebt. Greifedie Arbeit rüstig an, und bedenke, was der armeFranklins kleine Schriften t/.LHcil. F Ri-