Druckschrift 
2 (1794)
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

kleine S ch r i f t e >r. zz

verfolgt, in der Hoffnung durch eigne Geschicklich-keit endlich noch zu siegen, oder doch durch Nach-laßigkeit des Gegners, auf eine ehrenvolle Art un-rcrjuliegcn. Und wirklich, wer, wozu das Schachoft Veranlassung gibt, bedenkt, daß gcwiße glan-zende Vortheile leicht Dünkel, und die gewöhnlicheBegleiterin!! deßelben, Unachtsamkeit erzeugen,durch die der Verlust leicht ersetzt werden kann, derwird endlich lernen, sich durch das augenblicklicheGlück seines Gegners nicht Niederschlagen, nochvon jedem kleinen Hinderniß, das sich der Er-reichung seiner Absichten in den Weg legt, um dieHoffnung bringen zu laßen, endlich doch glücklichzum Ziele zu kommen.

Damit nun aber dieser wohlthatige Zeitver-treib, vorzugsweise vor andern, die nicht mitgleichen Vortheilen verbunden sind, gewählt wer-de, so sollte man billig jeden Umstand, der dasVergnügen deßelben vermehren kann, beachten,und jedes-übereilte oder harte Wort, jeden Blickund jede Handlung, die auf irgend eine Weise be-leidigen könnten, vermeiden, zumahl da sie ganzmit dem unmittelbaren Zweck beydcr Spieler, sichFranklins kleine Schriften//.Theiß C. die