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2 (1794)
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kleine Schriften. 2z

düng mit solchen Menschen. Er hatte, wie andreNaturforscher, ein Thermometer, das ihm denGrad der Warme und ein Barometer, welches ihmvcrmuthliches gutes oder schlechtes Wetter anzeigte;da man aber bis jetzt noch kein Werkzeug erfundenhat jemanden ans den ersten Blick jene widerwärtigeEcistesstimmnng abznmcrken, so brauchte er zu die»ser Absicht seine Füße, wovon der eine vorzüglichschon, der andere aber durch einen Unfall krummnnd entstellt worden war. Sah ein Fremder bei)der ersten Zusammenkunft mehr auf den häßlichen,als auf den schonen Fuß; so ward er ihm verdäch-tig. Sprach er aber von dem häßlichen, ohne desschonen zu erwähnen, so war dicß hinreichenderGrund für meinen Philosophen, allen ferner« Um-gang mit ihm zu vermeiden. Nicht jedermann hatein solches doppelfüßiges Instrument: aber jederkann, mit ein wenig Aufmerksamkeit, Kennzeichendieser tadclfuchtigcn, fehlerspähendcn Gcmüthsartentdecken, und denselben Vorsatz faßen, den Um-gang derer, die damit angestcckt sind, Zu meiden.Ich rathe daher allen diesen krilisil enden, winseln-den, unzufriedenen und unglücklichen Leuten, wennsie von andern geachtet und geliebt sepn, und sich

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