B. Franklins
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an Anstand, Schlage. In manchen Fallen, ichlangne cs nicht, nahm mich meine Schwester in Ge-sellschaft; aber auch da spielte sie immer die ersteRolle, rief mich nur im Nothfall zu Hülfe, oderließ mich blos an ihrer Seite figurircn.
Glauben Sie jedoch nicht, meine Herren, alsgäbe mir blss Eitelkeit diese Beschwerden ein —Nein; meine Unzufriedenheit hat eine wichtigereVcranlaßung. Zn unsrer Familie ist cs so herge-bracht, daß die ganze Sorge für den Erwerb desUnterhalts auf meiner Schwester und mir liegt.Sollte nun meine Schwester von einer Krankheitbefallen werden — und ich melde Ihnen bey die-ser Gelegenheit im Vertrauen, daß sie dem Chira-gra, der Gicht, dem Krampf unterworfen ist, an-derer Zufalle zu geschweige» — was würde sodanndas Schicksal unsrer armen Familie seyn? Wür-den unsre Eltern es nicht bitterlich bereuen mäßen,unter zwei) vollkommen gleichen Schwestern einenso großen Unterschied gemacht zu haben? Ach! wirwürden im Elend verschmachten: denn ich selbstwäre nicht im Stande, auch nur einen Bettelbriefzu kritzeln, da ich schon bey dieser Vorstellung, die
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