Ii. Auf diesem Wege müßte also der Theoretikerdie Cubatur des ovalen Faßcs suchen, wenn er die-selbe mit erträglicher Genauigkeit angeben will.
Kürzer aber kommt man durch die Näherung weg.
Wenn ncmlich bcy Fäßcrn die Gewölbe noch nichtüber 4 und 5 Stich gefügt sind / so addirct man dieÄsen des tsetz-Bodens und der Faß-Boden zusam-men/ und thcilet die Summe der Zahl der Apen/ ssgibt der Quotient den Durchmesser eines Cylindcrs,der bcy gleicher Wein-bange mir dem Faß auch glei-chen Inhalt mit ihm hat.
Sind die Gewölbe flacher / also wenigstens in6 Stich gefügt/ so suchet die mittlere Proportional-Linie ---- a zwischen den beydcn Apen des Setz-Bodens,und eben so auch die mittlere Proportional - Linie bzwischen den beydcn Boden-Apen.
Addirek a und b in eine Summe/ und nehmetaus dieser das Arithmetische Mittel — c.
Berechnet von a und b die Cirkcl-Flachen/ undaquiret sie; ziehet auch die Cirkcl-Flache des Durch-messers c von jener äguirtcn ab/ und addirct nach Be-schaffenheit der Umstände ^ oder 4 der Differenz znder Cirkcl-Flache des Durchmessers c/ so gibt dieSumme die Flache eines Cylindcrs ab/ der bcy ei-nerlei) Wein-Länge mit dem Faß gleichen Inhalt mitihm hat.
XVIII. Änderst aber mag in Prari bey der Be-stimmung des Inhalts eines ovalen Faßcs verfahrenwerden.
Man kaum ncmlich sehr leicht das Faß auf einenElliptischen Aörper bringen/ der bey gleicher Höhe
mit