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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
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«M». 169

§. 14.

Von abrunden Fäßern.

Unter einem abrunden Faß verstehen die Küferein jedes, das auf mehr als einen Riß aufgesteycist. Sie heißen nemlich jene Linie, in welcher einedurch den Spund auf die Apc des Faßcs senkrechteEbene das Faß schneidet, den Riß des Laßes»Dieser Riß ist also bcy einem runden Faß der ein-fachste, nemlich die Kreislinie selbst, deren Mittel-pnnct in die Are des Faßcs fallt, bcy einem abrun-den Faß aber ist er entweder eine ablange in stichselbst zurückkehrende krumme Linie; oder er bil-det ein reguläres, um dieselbe beschriebenes Po-lygon.

In jedem von diesen letztem Fallen aber kommenmehr als ein Pnnct vor, aus welchem diese Linie,oder ein bestimmter Thcil derselben, das ist, der Rißdes Faßes construirt werden muß; doch lasten sichdiese Pnncte bis auf (z) beschranken, und es hatnach der Anzahl dieser Punctc das Faß einen eigenenNahmen.

Läßt sich nemlich der Faß-Riß durch einen einzi-gen Punct beschreiben, so ist derselbe entweder

die Rreislinie, oder ein um dieselbe beschrie-benes Polygon; und das Faß, welchem der-selbe zukommt, heißt ein rundes, in andcrmFall aber ein reguläres polygonal-Faß von(m) Seiten.

Hat man (2) Pnncte nothig, um einen bestimm-ten Thcil des Faß-Risses zu beschreiben / so heißt daöFaß selbst

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