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Denn sehr viele machen ihre Fäßcr nach der Anwei-sung , welche sie als Gesellen von ihren Meistern er-hallen haben; das ist: sie merken sich die Länge derkürzesten Daube und den Faß-Stich, von welchen ih-nen der Meister sagt, daß sie seines Orts ein Faßvon so viel Awncrii geben. Manche Meister selbstsind zufrieden, wenn jene die Dauben nach dem Stich-Model oder dem vi erschlügen Cirkel nur ungefähr fü-gen, und kümmern sich öfters gar nichts um dasFundamental - Verhältuiß derselben, sondern nehmendie Daube von solcher Lauge, als ihnen gut dünkr.
Daher kommt es denn, daß man Faßer antrift,welche von dem Fundamental-Verhältuiß ihres OrtSabweichen; manchmal auch nicht nach den Stichen ge-nau gefügt sind; ja wohl gar ungleiche Durchmesseran ihren Köpfen, folglich auch verschiedene Wölbun-gen in cinerley Entfernung zu bcydcn Seiten desSpundes haben.
Interpolation der Abweichungen.
V. Inzwischen sind aber diese Abweichungen vonder Regel niemals beträchtlich, haben auch auf dieFormel 27. keinen großen Einstuß, denn manbekommt die Wcrthe für die Buchstaben ?,
Z, aus den an dem gegebenen Faße gemessenenStücken.
Wäre z. E. der Durchmesser eines Faßes in sei-nem Spund und an seinen Köpfen von 5 und 4Fuß gemessen worden; so ist bei) diesem Faße
5-4?? — ? : ? — 1; folglich T — 5 4. ^ Stich.Das Verhältuiß -- findet man ebenfalls durch wirk-
D liche