wird, und welche, dem vorhin Bemerkten zufolge^immer auch durch die Sonne geht, heißt die Kno--tcnlinie. Den Winkel aber, unter welchem sich beideEbenen schneiden, nennt man die Neigung der Ko--metcubahn (nämlich gegen die Ebene der Erdbahn).Durch die Lage der Knotenlinie und durch die Nei-gung ist nun, wie man leicht sieht, die Ebene der Ko-metcnbahn gegeben.
Rücksichtlich der Knotenlinie bemerke man noch,daß ihre Lage bestimmt wird, indem man einen ihrerzwei Durchschnittspunkte mit der Ekliptik angicbt,d, i. mit einem in der Ebene der Erdbahn enthaltenenunendlich großen Kreise, als dessen Mittelpunkt mansich hier die Sonne denken kann. Dieser Kreis, denman sich auch als den Durchschnitt der Ebene derErdbahn mit der eingebildeten unendlich großen Him-mclskugcl vorstellen mag, und in welchem die Sonnealljährlich einmal sich am Himmel scheinbar um dieErde bewegt, wird von dem Punkte an, wo die Sonnezu Anfange des Frühlings zu stehen scheint, nach derRichtung ihrer scheinbaren Bewegung oder der damitidentischen Richtung, nach welcher die Erde wirklichum die Sonne läuft, in gleiche Theile oder Zei-chen gcthcilt, welche die bekannten Namen: Widder(v), Stier (tt), Zwillinge (ZA), :c. führen, jedesdieser Zeichen in 30 Grade, jeder Grad in 60 Mi-nuten, ?c. — In unserer Figur, unter deren Ebeneman sich die Ebene der Erdbahn zu denken hat, istdiese Einthcilung auf der viereckigen Einfassung be-merkt, wo aber freilich die Theile nach ihren vcrschie-