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enthalten mehr den trüben Moder als den belebendenGeist der altenglischen Hippokrene, es fehlt ihnen die hei-tere Klarheit und die harmonische Gesundheit... und ichmuss gestehen, zuweilen erfasst mich der schauerlicheGedanke, dieser Victor Hugo sei das Gespenst eines engli-schen Poeten, aus der Blüthezeitder Elisabeth, eintodterDichter der verdriesslich dem Grabe entstiegen, um ineinem anderen Lande und in einer anderen Periode, woer vor der Conkurenz des grossen Williams gesichert,einige posthume Werke zu schreiben. In der That,Victor Hugo mahnt mich an Leute wie Marlow, Decker,Ileiwood u. s. \v., die in Sprache und Manier ihremgrossen Zeitgenossen so ähnlich waren, und nur seinenTiefblick und Schönheitssinn, seine furchtbare und lä-chelnde Grazie, seine offenbarende Natursendung, ent-behrten... Und ach! zu den Mängeln eines Marlows,Deckers und Heiwoods, gesellt sich bei Victor Hugonoch das schlimmste Entbehrniss : es fehlt ihm das Le-ben. Jene litten an kochender Ueberfülle, an wil-dester Vollblüthigkeit, und ihr poetisches Schaffen wargeschriebenes Athmen, Jauchzen und Schluchzen ; aberVictor Hugo, bei aller Verehrung, die ich ihm zolle,ich muss es gestehen, hat etwas Verstorbenes, Unheim-liches, Spukhaftes, etwas grabentstiegen Vampyrisches...Er weckt nicht die Begeisterung in unsern Herzen,sondern er saugt sie heraus... Er versöhnt nicht unsereGefühle durch poetische Verklärung, sondern er er-schreckt sie durch widerwärtiges Zerrbild ... Er leidetan Tod und Hässlichkeit.
Eine junge Dame, die mir sehr nahe steht, äussertc