OPHELIA.
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{HAMLET.)
Das ist die arme Ophelia, die Hamlet der Däne geliebthat. Es war ein blondes schönes Mädchen, und besondersin ihrer Sprache lag ein Zauber, der mir schon damalsdas Herz rührte, als ich nach Wittenberg reisen wollteund zu ihm Vater ging, um ihm Lebewohl zu sagen.Der alte Herr war so gütig mir alle jene guten Lehren,wovon er selber so wenig Gebrauch machte, auf den Wegmitzugeben, und zulezt rief er Ophelien, dass sie unsWein bringe zum Abschiedstrunk. Als das liebe Rind,sittsam und anmuthig, mit dem Kredenzteller zu mir her-antrat und das strahlend grosse Auge gegen mich aufhol),grilT ich in der Zerstreuung zu einem leeren, statt zueinem gefüllten Becher. Sie lächelte über meinen Miss-griff. Ihr Lächeln war schon damals so wundersam glän-zend , es zog sich über ihre Lippen schon jener berau-schende Schmelz, der wahrscheinlich von den Kuss-Elfenherriihrte, die in den Mundwinkeln lauschten.